Roadmap verbindet die Ergebnisse aus Scope, Explore und Ideate zu einem konkreten Transformationspfad in Richtung zirkuläres Geschäftsmodell. Gemeinsam priorisieren wir Handlungsfelder, definieren Meilensteine und starten Pilotprojekte, damit Ihre zirkulären Ideen strukturiert in die Umsetzung kommen und messbare Wirkung entfalten.

Abschlussveranstaltung, 30. September 2025, Bildungshaus Schloss Puchberg, Wels
Überflüssige Produkte vermeiden, Geschäftsmodelle neu denken, nachhaltige Alternativen fördern.
🔹Produktportfolio auf wirklich notwendige Lösungen fokussieren.
🔹 Digitale oder servicebasierte Alternativen zu physischen Produkten entwickeln.
🔹 Vertriebs- und Marketinglogik auf „Nutzen statt Menge“ ausrichten.
Materialeinsatz verringern, Verpackungen optimieren, Produkte mehrfach nutzen und länger im Umlauf halten.
🔹Leichtbau, Materialstandardisierung und Vermeidung von Mischmaterialien vorantreiben.
🔹Mehrweg- und Nachfüllsysteme gemeinsam mit Handelspartnern etablieren.
🔹Nutzung durch Sharing-, Miet- oder Pfandmodelle verlängern.
Reparaturdienste und Aufarbeitung verlängern die Nutzungsdauer und sparen Ressourcen.
🔹 Reparierbarkeit in Designrichtlinien, Einkauf und Serviceverträgen verankern.
🔹 Rücknahme- und Prüfprozesse für gebrauchte Produkte standardisieren.
🔹 Refurbished-Produkte mit Garantie und klarer Qualitätskommunikation anbieten.
Produkte und Komponenten für neue Anwendungen aufbereiten und wiederverwenden.
🔹 Komponenten systematisch zurückholen und für Remanufacturing kennzeichnen.
🔹 Rest- und Überbestände als Input für neue Produktlinien nutzen.
🔹 Partnerschaften mit Industrie- oder Sozialbetrieben für kreative Umnutzung aufbauen.
Sortenreine Rücknahme ermöglichen, hochwertige Rezyklate einsetzen, Energie aus Reststoffen zurückgewinnen.
🔹 Sortenreine Sammlung und Kennzeichnung (z. B. QR-Codes) optimieren.
🔹 Rezyklatquoten für zentrale Produktgruppen festlegen und beschaffen.
🔹 Nicht mehr verwertbare Reststoffe kontrolliert zur Energie- oder Rohstoffrückgewinnung einsetzen.
➤ Kreislaufwirtschaft als festen Bestandteil der Unternehmensstrategie verankern (z. B. Ecodesign, Langlebigkeit, Reparierbarkeit).
➤ Digitale Tools nutzen, um Materialflüsse und CO₂-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette sichtbar zu machen.
➤ Neue Serviceangebote wie Rücknahme-, Reparatur- und Refurbishment-Modelle aufbauen.
➤ Mitarbeitende zielgerichtet qualifizieren und Veränderungsprozesse transparent kommunizieren.
➤ Netzwerke und Cluster für Austausch, Pilotprojekte und gemeinsame Infrastruktur stärken.
➤ Forschung, Innovation und Testfelder für zirkuläre Lösungen gezielt fördern.
➤ Passende Förderprogramme und Beratung insbesondere für KMU bereitstellen.
➤ Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen systematisch vernetzen, um Wissen und gute Beispiele zu verbreiten.